Gibt es Hoffnung? Die Renditen für griechische Staatsanleihen sinken, die Investoren glauben den Versprechen der Politiker, Athen nicht im Stich zu lassen. Doch hinter den Kulissen rechnen die Banken den Ausstieg durch.

Kommentare

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  • Es bestehe nur eine „geringe“ Wahrscheinlichkeit, dass die Eurozone zusammenhalte, sagt Gary Cohn, einer der Vorstände bei Goldman Sachs." und diese geringe Wahrscheinlichkeit wird immer teurer, je länger Griechenland mit Zähnen und Klauen "verteidigt" wird, auch für die Griechen. Denn einen Aspekt hat hier noch keiner gesehen: Das Verhalten der PIIGS+F-Länder ohne Griechenland ist auf dieses Land und diese Rettungsbemühungen gerichtet, sodaß die nichts tun müssen, um ihre eigene missliche Lage zu verbessern, obwohl die insgeheim nicht besser ist als die Griechenlands. Von den 17 Staaten des Währungsblocks müssen mindestens 15 Staaten jetzt schon unter den Schirm. Aber was soll´s, Draghi hat ja genug Geld, sagt man hier. Und wenn er keines mehr hat, druckt er sich neues. Volkswirtshaft it doch so einfach, daß es jedem Deppen einleuchten muß, selbst dem Schäuble: Denn wie sagte der große Weise des Geldes, Alan Greenspan immer, als er noch nicht ein so langes Gesicht hatte wie jetzt? "Konjunkturen und Krisen sind nur eine Funktion der Geldmenge, don´t worry about that." 1923 kostete ein US$ 4,3 Bio. RM, dann erst kamen die große Stagnation und der wirtschaftliche Abgang. So weit sind wir noch lange nicht. Bis es soweit ist, tut uns doch nichts mehr weh!! Warum also regen wir uns so auf?

  • Land in Sicht
    „Nach Berechnungen von Prognos würden die 42 wichtigsten Volkswirtschaften der Welt im schlimmsten Fall bis zum Jahr 2020 Wachstumseinbußen in Höhe von insgesamt 17,2 Billionen Euro erleiden.“
    Diese 17,2 Billionen setzen sich wahrscheinlich so zusammen: 97% verlieren die Zockerbanken an Geld, das es ohne Zocken nicht geben würde. Der verbleibende Rest von 3% (510 Mrd.) träfe wohl die weltweite Realwirtschaft.
    Bei einem Anteil von 25% am Welt BIP entfiele dann auf die europäische Wirtschaftsleistung 127.5 Mrd. Bei einem Anteil von 27.14% am europäischen BIP wäre der Schaden für D 20 Mrd. Dazu müssten noch die Verluste aus den Garantien gezählt werden und hair cuts addieren.
    Dann wäre aber Schluss mit Alimentationen für Griechenland, und gleichzeitig wüssten andere Kostgänger, dass sie sich selbst um Rettung ihres Landes bemühen müssten.

    So preiswert und nachhaltig könnte man das Finanzsystem auf anderem Wege wohl nicht reformieren…

    murmur

  • Geld regiert@....seit wann sind wir das Volk....? das ist ein Plattitüde..immer wieder gern gehört...wann immer das Volk etwas wollte...dem Wunsch wurde nicht entsprochen...
    Wiederbewaffnung...atomare Aufrüstung....dem Volk wurde und wird Unsinn erzählt...und kommt der Quatsch vom gescheitelten,Kettenraucher Helmut(h) ..dann freut sich das Volk.. so sieht das aus...


  • Wachstumsverluste Griechenlands durch eine dann abgewertete neue Drachme?
    Wird da gerade eine neue Volkswirtschaftslehre erfunden, die die alte gänzlich auf den Kopf stellt?

  • "Den anderen EU-Staaten wird deshalb nichts anderes übrigbleiben, als die Griechen weiter zu alimentieren
    <LORIOT>Ach!?</LORIOT>

  • Wann sehen unsere Politiker ein, dass die Fehlkonstruktion € eine ist und nicht durch Maßnahmen wie "Anleihekauf" und "ESMW behoben werden kann. Diese Maßnahmen bringen einen Zeitgewinn, mehr nicht und hinterlassen eine Schuldenverteilung innerhalb der €-Zone. Die dringend nötigen politischen Maßnahmen bleiben aus, warum sollten die Staaten in dieser Notlage auch einem Übertrag von Kompetenzen auf eine Europäische Ebene zustimmen? Sie können doch mittels ESM bequem ihre Schulden verteilen und dazu noch den alten Zustand beibehalten selbst entscheiden zu können!
    Fr. Merkel und Hr. Schäuble haben die "historische Chance" verpaßt! Das wäre nur gegangen wenn sie kategorisch NEIN zu einer Schuldenverteilung gesagt hätten um das als Hebel für einen Übertrag der Kompetenzen auf eine Europäische Ebene zu vereinbaren. Die Schuldner haben sich aber durchgesetzz.
    Daher ist der € "ein totes Pferd" und wir sollten schnell absteigen!

  • .....nun was sollen die ganzen Kommentare. Fakt ist, daß Griechenland Euro ohne Ende bekommt. Noch einmal? Griechenland bekommt Euro ohne Ende. Es gibt kein Stopp der Geldzuwendungen. Und das gilt auch für die anderen korrupten Staaten wie Spanien, Portugal und Italien. Also ereifern Sie sich nicht und suchen nicht nach neuen Argumenten. Die weichen sind gestellt und bedarf wie oben schon gesagt keiner weiteren Diskussion. Wir werden zahlen für die nächsten Jahrzehnte.

  • Die Regierungskoalition in Athen steht vor der Zerreißprobe. Die beiden kleinen Partner der konservativen Nea Dimokratia wollen ein zentrales Reformversprechen nicht mehr mittragen, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.
    Knackpunkt sind offenbar die Reformen auf dem Arbeitsmarkt. Streitpunkt waren automatische Lohnerhöhungen, die die internationalen Kreditgeber streichen wollen sowie Abfindungen, die reduziert werden sollen. „Die Verhandlungen gehen weiter. Ziel der Regierung ist aber weiterhin, dass die nächste (Hilfs-)Tranche bis Mitte November ausgezahlt wird“, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur dpa.

    Die Troika-Kontrolleure hätten weitere Arbeitsmarktreformen eingefordert, darunter die Halbierung der Abfindungen entlassener Arbeitnehmer und die Wiedereinführung der Sechs-Tage-Woche, hieß es seitens der Regierung in Athen.
    Die Probleme bei den Reformen wurden von zwei kleineren Koalitonsparteien der griechischen Sozialisten und der Demokratischen Linken mittlerweile bestätigt. „Die Verhandlungen gehen weiter.
    Die Troika fordert jedoch Sachen, die die Arbeitsrechte dem Erdboden gleich machen werden“, sagte der Chef der kleinen Koalitionspartei Demokratische Linke, Fotis Kouvelis. Seine Partei könne diesen Forderungen nicht zustimmen, sagte er im Staatsfernsehen (NET).
    Auch der Chef der Sozialisten, Evangelos Venizelos wurde deutlich: Einige Kreise, die hinter der Troika stünden, spielten mit dem Feuer und verursachten Verspätungen in den Beratungen zum griechischen Sparprogramm, sagte er im Fernsehen.
    Die "Troika" stelle immer mehr Forderungen. Venizelos habe Regierungschef Antonis Samaras gebeten, beim Gipfeltreffen den Partnern in der EU klar zu machen, dass man das nicht machen könne.

    weiter
    http://www.boerse-go.de/nachricht/Griechenland-Austritt-aus-dem-Euro-koennte-weltweite-Krise-ausloesen,a2943426.html

  • Wie schlimm ist es wirklich mit Griechenland ist wohl die falsche Frage.

    Sie muss eher lauten: Wie schlimm wird es noch wirklich mit dem EURO in Europa!

  • republikaner Euro-Schuldenkrise: Griechischer Dominoeffekt könnte 17 Billionen kosten - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT bit.ly/T09UdD3 hours ago · reply · retweet · favorite

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