Interbankenhandel wieder aufgenommen
Handel mit Pfandbriefen läuft wieder an

Der Handel mit Jumbo-Pfandbriefen läuft wieder, Konsortionalbanken stellen sich gegenseitig An- und Verkaufskurse in engen Spannen. Aber die Umsätze bleiben eher gering, trotz der etwas gelockerten Konditionen.

FRANKFURT. Der Handel mit Jumbo-Pfandbriefen kommt nur langsam wieder in Gang. Gestern nahmen zwar Konsortialbanken den Interbankenhandel wieder auf, bei dem sie sich gegenseitig An- und Verkaufskurse in engen Spannen stellen. Dennoch blieben die Umsätze laut Händlern eher gering. "Das zeigt, dass sich durch eine Änderung der Handelspraktiken keine Liquidität erzwingen lässt", urteilte Florian Eichert, Covered-Bond-Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg.

Bei Jumbos aus Deutschland und vielen anderen Ländern sind die Banken nach gängiger Marktpraxis verpflichtet, sich An- und Verkaufskurse zu stellen. Angesichts der Turbulenzen an den Kreditmärkten hatten Banken das sogenannte Market Making jedoch sang- und klanglos eingestellt. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) hatte sie für deutsche Jumbos zur Wiederaufnahme des Market Makings zu etwas gelockerten Konditionen verpflichtet.

Andrea Cünnen
Andrea Cünnen
Handelsblatt / Finanzkorrespondentin
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