Klage gegen Mehrheitseigner
Nächster Akt im Drama um „Traumschiff“-Anleihe

Premium50 Millionen Euro haben Anleger in der „Traumschiff“-Anleihe versenkt. Nun wollen Anwälte gegen den früheren Mehrheitseigner klagen. Es gibt den Verdacht, dass das Anleihe-Prospekt fehlerhafte Informationen enthielt.

FrankfurtNoch liegt die MS Deutschland, das ehemalige „Traumschiff“ der Deutschen, in der Werft. Doch bald fährt sie unter neuem Namen und neuer Flagge. Für rund 2000 Anleger, die 50 Millionen Euro in die „Traumschiff“-Mittelstandsanleihe investiert haben, ist das ein schwacher Trost. Sie dürften nach der Pleite des „Traumschiff“-Betreibers, der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft, nur einen Teil des Geldes wiedersehen.

Jetzt will der Anlegeranwalt Klaus Nieding gegen die Münchener Private-Equity-Firma Aurelius klagen, damit den Minibond-Gläubigern ein Teil des Schadens ersetzt wird. Aurelius ist der ehemalige Mehrheitseigner der „Deutschland“.

Im Dezember 2012 hatte Aurelius das schon damals defizitäre „Traumschiff“ unter Federführung der...

 
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