Kursverluste und Ausfälle wie in Argentinien lassen Anleger zweifeln – Experten raten zu erstklassigen Bonds
Bei Anleihen wächst die Unsicherheit

In den vergangenen drei Monaten sind Investoren, die ihr Geld in den „sicheren Hafen“ der Anleihen geschleust hatten, ganz schön ins Schlingern geraten. Nach der seit dem Frühjahr 2002 anhaltenden Rally fielen die Kurse der Staatsanleihen der Industrienationen ab Mitte Juni rasant; und im Gegenzug schossen die Renditen in die Höhe.

FRANKFURT/M. Ein Problem ist das indes nur für die Anleger, die mit Anleihen handeln und auf Kursgewinne setzen. Investoren, die Bonds bis zur Endfälligkeit halten, sichern sich beim Kauf eine bestimmte Rendite und bekommen ihr Geld am Ende der Laufzeit zu 100 Prozent zurück. Von daher sind Anleihen immer noch ein sicherer Hafen. Außerdem gelten bei Bonds schon Kursverluste von fünf Prozent als hoch – verglichen mit Aktien ist das sehr wenig.

Da die meisten Banken aber mit Sicht auf zwölf Monate mit weiter anziehenden Anleihenrenditen rechnen, empfehlen sie derzeit nur kurze Laufzeiten von drei oder vier Jahren. Für vierjährige...

 
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