Marktbericht
Anleihemärkte stehen weiter unter Druck

Die Anleihemärkte haben am Mittwoch erneut nachgegeben. Jüngste Zahlen zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Eurozone und den USA führten zu Kursverlusten. Die am Mittwoch von EuroStat veröffentlichten Daten belegen einen Preisanstieg in der Eurozone im Juni um 0,2 Prozent, nach einem Plus von 0,1 Prozent im Mai.

FRANKFURT. Die US-Verbraucherpreise legten im Juni um 0,7 Prozent zu. Dies war der größte Anstieg seit Juli 2008. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten fünf Basispunkte höher bei 3,35 Prozent - nahe am Ein-Wochen-Hoch. Der Bund-Future sank auf 121,36 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries kletterte um fünf Basispunkte auf 3,52 Prozent.

Der Anleihemarkt erkenne, dass die Wirtschaftsdaten nicht so schwach seien wie erwartet, und die Aktien haben sich erholt, sagte Peter Müller, Anleihestratege bei der Commerzbank in Frankfurt. Ins Bild einer konjunkturellen Bodenbildung passten auch die britischen Arbeitsmarktdaten: Dort verzeichneten die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Juni den niedrigsten Anstieg seit Jahresbeginn. Am Primärmarkt kündigten HSH Nordbank dreijährige Papiere im Volumen von drei Mrd. Euro an. Allianz will nach Angaben aus Bankenkreisen in nächster Zeit eine zehnjährige Anleihe im Volumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro begeben.

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