Rede von US-Notenbankchef Bernanke
US-Daten bremsen Talfahrt des Bund-Futures

Überraschend schwache Daten zu den Auftragseingängen in der US-Industrie und eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke haben gestern den Druck auf den Bund-Future etwas gemindert.

cü FRANKFURT. Am späten Nachmittag lag der Terminkontrakt noch 0,03 Prozentpunkte im Minus bei 115,31 Prozent, nachdem er zuvor bis auf 115,14 Prozent gefallen war. Vor einer Woche hatte er noch bei 116,32 Prozent gelegen. Bernanke betonte, dass es – gerade durch den Immobilienmarkt – weiterhin Risiken für die US-Wirtschaft gebe und nährte damit weitere Hoffnungen auf eine Zinssenkung in den USA. Gleichzeitig bezeichnete er das Zinsniveau jedoch als angemessen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen sank nach der Bernanke-Rede leicht auf 4,60 Prozent, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe hielt sich bei 4,03 Prozent.

Die in jüngster Zeit wieder gestiegenen Kapitalmarktrenditen lockten Käufer für die neue fünfjährige Bundesobligation über sechs Mrd. Euro an. Für das Papier gab es Kaufaufträge über mehr als zwölf Mrd. Euro. Die Bank of America legte das Volumen ihrer ersten dem deutschen Pfandbrief ähnlichen Anleihe mit vier Mrd. Euro fest. Die Emission teilt sich auf eine fünf- und eine zehnjährige Tranche auf. Banker hatten schon am Vortag von großer Nachfrage berichtet.

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