Rendite auf Rekordtief
Anleger reißen sich um polnische Anleihen

Die erwartete Zinssenkung der polnischen Notenbank wirkt sich auf die Anleihemärkte aus. Die polnischen Anleihen steigen in der Gunst der Anleger. Umgekehrt fällt die Rendite auf ein Rekordtief.
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FrankfurtIn Erwartung einer weiteren Zinssenkung der polnischen Notenbank haben sich Anleger am Montag erneut mit bereits gehandelten und damit höher verzinsten Anleihen des Landes eingedeckt. Dies drückte die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Anleihe auf ein Rekordtief von 2,864 Prozent.

Zuvor hatte sich die polnische Notenbankerin Elzbieta Chojna-Duch in einem Reuters-Interview für eine weitere Zinssenkung um 50 Basispunkte auf rekordniedrige zwei Prozent ausgesprochen. Zur Begründung verwies sie auf die schwächelnde Konjunktur der Euro-Zone und die Folgen des russischen Embargos für polnische Lebensmittel. Mit ihrem Vorschlag liegt Chojna-Duch auf einer Linie mit ihrer Kollegin Anna Zielinska-Glebocka. Sie hatte vor einigen Tagen Zinssenkungen von jeweils 25 Basispunkte bei den Ratssitzungen im Oktober und November ins Gespräch gebracht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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