Rendite auf Rekordtief
Deutschland besorgt sich frisches Geld

Deutsche Papiere haben zu einer Rendite auf Rekordtief neue Besitzer gefunden. Die Anleger begnügten sich bei einer Laufzeit von zwei Jahren mit 0,14 Prozent Rendite.
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Frankfurtutschland kann sich an den Finanzmärkten zu immer günstigeren Konditionen frisches Geld besorgen. Bei einer Versteigerung von Schatzanweisungen mit einer Laufzeit von zwei Jahren fanden die Papiere am Mittwoch zu einer Rendite auf Rekordtief neue Besitzer.

Vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise und der jüngsten Zuspitzung der Lage am spanischen Anleihemarkt suchen Anleger weiter die als besonders sicher geltenden deutschen Papiere. Nach Angaben der Bundesbank akzeptierten sie bei einer Laufzeit von zwei Jahren die rekordniedrige Rendite von 0,14 Prozent.

Zum Vergleich: Der Zinssatz für vergleichbare spanische Papiere im freien Handel liegt derzeit bei 3,25 Prozent. Euro-Sorgenkind Spanien steht am Anleihemarkt wegen seines hohen Finanzierungsbedarfs stark unter Druck, auch wenn sich zur Wochenmitte die Lage leicht beruhigte.

Die Versteigerung der deutschen Schatzanweisungen spülte insgesamt 4,21 Milliarden Euro in die Staatskasse. Trotz der minimalen Verzinsung erfreuten sich die zweijährigen Papiere einer starken Nachfrage bei den Investoren. Laut Bundesbank lag die Summe der Gebote bei 7,67 Milliarden Euro. In den vergangenen Monaten hatten Anleger sogar vereinzelt bei der Versteigerung von deutschen Geldmarktpapieren mit kurzen Laufzeiten von unter zwei Jahren einen Negativ-Zins akzeptiert. Zu Beginn des Jahres waren Investoren damit faktisch bereit, eine Gebühr für die sichere Anlage in deutsche Papiere zu zahlen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Da sieht man warum Schäuble es nicht geschafft hat nach 2 Jahren mit 3% Wachstum den Haushalt auszugleichen.Wo is S&P und die anderen, wenn man sie braucht.

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