Rentenmarkt
Renditen der Staatsanleihen ziehen wieder an

Die Kurse der Anleihen haben gestern ihre in den vergangenen drei Tagen unterbrochene Talfahrt wieder aufgenommen. Die Schwäche der europäischen Aktienmärkte stützte die Bonds ebenso wenig wie der unter den Prognosen liegende Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia.

cü FRANKFURT. Die etwas höher als erwarteten wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA hatten den Terminkontrakt-Bund-Future nur kurz ins Plus drehen lassen. Die stabilen US-Börsen belasteten dann aber. Am späten Abend lag der Bund-Future 42 Basispunkte im Minus bei 113,74 Prozent. Entsprechend stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 4,21 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe erhöhte sich weniger deutlich auf 4,67 Prozent.

Am Markt für neue Anleihen standen zwei deutsche Unternehmen im Blickpunkt: Der Industriegasekonzern Linde platzierte eine Euro-Anleihe in zwei Tranchen über je eine Mrd. Euro und dazu einen Bond in Pfund Sterling. Die Euro-Tranchen mit Laufzeiten von fünf und zehn Jahren wurden mit Renditen von 4,61 und 4,91 Prozent an den Markt gebracht. Die Landesbank Baden-Württemberg bezeichnete dies als attraktiv. Der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer plant einen nachrangigen so genannten Hybrid-Bond über 275 Mill. Euro, der eine Rendite von etwa 7,25 Prozent bringen wird.

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