Schwache Konjunkturzahlen
Anleger greifen bei Bundesanleihen zu

Enttäuschende Konjunkturdaten habe die Investoren in Bundesanleihen getrieben. Die Renditen fielen deutlich. Dagegen zogen die Renditen der Krisenstaaten an. Die Euro-Wirtschaft bleibt ein Sorgenkind.
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FrankfurtAngesichts enttäuschender Konjunkturdaten aus der Euro-Zone haben Anleger am Donnerstag den sicheren Hafen Bundesanleihen angesteuert. Die Kurse der zehnjährigen deutschen Titel stiegen, im Gegenzug fielen die Renditen auf 1,588 Prozent nach 1,663 Prozent im Vortagesgeschäft. Die Euro-Wirtschaft ist im Februar unerwartet zurückgefallen.

Auch die deutschen Einkaufsmanagerindizes fielen bei den Investoren durch. Die deutsche Industrie wächst nach einjähriger Pause zwar wieder, blieb aber hinter den Schätzungen zurück. Helaba-Analyst Ulrich Wortberg ist dennoch optimistisch gestimmt: Insgesamt sprächen die deutschen Indizes, zusammen mit der robusten ZEW-Umfrage, für den vierten Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindexes in Folge. Der Ifo-Index steht am morgigen Freitag zur Veröffentlichung an.

Die Renditen der zehnjährigen italienischen und spanischen Anleihen zogen an und lagen bei 4,477 und 5,254 Prozent.

Im Tagesverlauf stehen Anleiheemissionen von Spanien und Frankreich an. Spanien wird Bonds mit Laufzeiten bis 2015, 2019 und 2023 begeben, Frankreich bietet vier-, fünf- und zehnjährige Papiere an.

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