US-Rentenmärkte
US-Renditen fallen nach Arbeitsmarktdaten

Nachdem das amerikanische Arbeitsministerium heute aktuelle Zahlen veröffentlichte, fielen die Rendite der US-Rentenmärkte. Das wirkte sich positiv auf US-Anleihen und Bundesanleihen aus.
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FrankfurtAn den US-Rentenmärkten haben die enttäuschenden Arbeitsmarktdaten am Freitag die Renditen purzeln lassen. Entsprechend zogen die Kurse der US-Anleihen und auch der deutschen Bundesanleihen an. Der Bund-Future machte seine zuvor erlittenen Verluste fast wett und notierte am Nachmittag mit 142,36 Zählern nahezu unverändert. Am Vormittag hatte er noch bis zu 72 Ticks verloren. Am US-Markt stieg der Kurs der 30-jährigen US-Treasuries um bis zu gut einem vollen Punkt. Die Rendite fiel dadurch bis auf 3,691 Prozent von 3,754 Prozent am Vorabend.

Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums hatte sich der Stellenzuwachs im Juli überraschend verlangsamt. Die Arbeitslosenquote fiel zwar auf 7,4 Prozent, aber an den Finanzmärkten konzentrieren sich die Anleger in der Regel auf die Statistik zur Job-Entwicklung. Diese signalisierte nach Einschätzung von Händlern nun, dass die Fed eher später als früher mit der Drosselung der Wertpapierkäufe beginnen dürfte. Derzeit pumpt sie monatlich 85 Milliarden Dollar in die US-Wirtschaft.

Die Kurse für die südeuropäischen Staatsanleihen verharrten im Plus. Die zehnjährige italienische Anleihe lag 36 Ticks, die entsprechende spanische zehn Ticks höher, was die Renditen gegenüber dem Vortag entsprechend auf 4,3 beziehungsweise 4,6 Prozent drückte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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