Aktienmarkt
Kurse britischer Online-Wettfirmen brechen ein

Die Aktien von britischen Online-Wettfirmen haben nach einem Verbot von Internet- Glücksspiel durch den US-Kongress dramatische Verluste erlitten.

HB LONDON . Kurz nach Börseneröffnung am Montag in London lagen die Titel von Sportingbet etwa 63 Prozent, von Party-Gaming 59 Prozent und 888 Plc 44 Prozent im Minus. Die Papiere der Online-Geldtransfer-Firma Neteller gaben ebenfalls um etwa 58 Prozent nach. „Sie erzielen einen beachtlichen Teil des Umsatzes mit US-Spielern und das wird ihre Prognosen beeinträchtigen“, sagte ein Händler. „Niemand weiß, wie hart es diese Firmen treffen wird, aber man muss schon Mut haben, um jetzt diese Aktien zu kaufen.“

Am Samstag hatten der Senat und das Repräsentantenhaus in Washington ein Gesetz verabschiedet, das die meisten Formen von Glücksspiel im Internet verbieten würde, sollte es von Präsident George W. Bush unterzeichnet werden. Demnach dürften amerikanische Banken und Kreditkartenfirmen kein Geld an Betreiber von Internet-Spielen übertragen.

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