Ausblick US-Börsen
Stimmung an der Wall Street bleibt trüb

Rezessionsängste und anhaltende Probleme im Finanzsektor werden die Wall Street wohl auch in der kommenden Woche beherrschen. Börsianer erwarten, dass sich die getrübte Stimmung der vergangenen Tage fortsetzen wird. Für einen Hoffnungsschimmer könnte allenfalls die US-Notenbank sorgen.

HB NEW YORK. Insgesamt stehen zwar verhältnismäßig wenige Konjunkturdaten an, am Freitag dürften jedoch die Verbraucherpreise angesichts des jüngsten Öl-Rekordpreises und des Preisanstiegs bei weiteren Rohstoffen besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Am Freitag schürte der Arbeitsmarktbericht für Februar erneut Ängste vor einer bevorstehenden Rezession: Demnach verlor die US-Wirtschaft bereits den zweiten Monat in Folge Stellen. Und im Finanzsektor nahmen die Sorgen um die Zukunft des Hypothekenfinanzierers Thornburg Mortgage zu, der einräumte, Nachschusspflichten in dreistelliger Millionenhöhe nicht erfüllen zu können. Analysten fürchten nun weitere Kursverluste.

"Die Stimmung ist gerade extrem schlecht", sagte John Praveen von Prudential International Investments Advisers LLC. Die jüngsten Zahlen zum Arbeitsmarkt bedeuteten vermutlich, dass sich die USA bereits in einer Rezession befänden.

Einen Hoffnungsschimmer sehen Analysten höchstens für den Fall, dass es Hinweise geben sollte, dass die US-Notenbank weitere kurzfristige Zinssenkungen erwägt. Die Fed tritt am 18. März zu Beratungen zusammen.

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