Baukonzern
Strabag-Tochter zieht sich von Börse zurück

Der österreichische Baukonzern Strabag will seine Verwaltungskosten senken – und zieht deshalb die Deutschland-Tochter von der Börse zurück. Das ist allerdings nicht der einzige Grund für das Unternehmen.
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WienDie Deutschland-Tochter des österreichischen Baukonzerns Strabag zieht sich von der Börse zurück. Der Vorstand wolle entsprechende Anträge an die Handelsplätze in Frankfurt und Düsseldorf stellen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Durch den Schritt würden die Verwaltungskosten deutlich sinken. Die Firma sei zudem nicht mehr auf die Börse als Finanzierungsmöglichkeit angewiesen und der Handel mit der deutschen Strabag-Aktie nicht nennenswert. Derzeit sind rund sieben Prozent der Aktien der Strabag-Tochter in Streubesitz, den Rest hält die österreichische Mutter.

Gibt der Aufsichtsrat am 11. März grünes Licht, verschwinden die Strabag-Aktien mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten vom Frankfurter Kurszettel. In Düsseldorf dauere diese Zwischenperiode voraussichtlich ein Jahr. Bis dahin können die Aktionäre ihre Papiere weiter handeln. In Frankfurt verloren die Strabag-Aktien am Donnerstag knapp zwei Prozent an Wert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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