Bezugsverhältnis nachträglich korrigiert
Streit um Optionsscheine der Deutschen Bank

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und die Deutsche Bank streiten sich um von der Bank emittierte Gold-Optionsscheine. Die SdK hat die Börse Stuttgart gebeten, den Handel in diesen Optionsscheinen vorerst einzustellen.

ret FRANKFURT/M. Der Emissionsprospekt der am 4. Oktober 2005 emittierten Scheine sieht vor, dass Anleger pro Schein jeweils eine Feinunze Gold kaufen oder verkaufen können. Bei der Nennung des Bezugsverhältnisses von 1:1 ist der Deutschen Bank jedoch ein Fehler unterlaufen. Nach Erkennen des „offensichtlichen Irrtums“ hat die Bank in einem Nachtrag zum Emissionsprospekt das Bezugsverhältnis auf 1:10 korrigiert. Die SdK kritisiert das Vorgehen. Hierdurch werde die Glaubwürdigkeit des deutschen Options- und Derivatemarktes massiv beschädigt. „Den Anlegern ist keinerlei Schaden entstanden“, entgegnet Reinhard Bellet von der Deutschen Bank.

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