Der Druck, ein Gebot vorzulegen wächst
Euronext steht unter Zugzwang

Die Euphorie scheint schnell verpufft zu sein: Nachdem Ausstieg der Deutschen Börse aus dem Bietergefecht um die Londoner Börse (LSE) schoss die Aktie der Vierländerbörse Euronext am Montag um 4,2 Prozent nach oben. Am Dienstag verlor das Papier wieder über zwei Prozent.

HB/ali PARIS. „Für Euronext ist die Sache noch lange nicht gelaufen“, sagt Gérard Augustin-Normand, Präsident des Vermögensverwalters Richelieu Finance. Die Auslandsbanken in Deutschland bedauern den Ausstieg der Deutschen Börse: „Wir hätten wegen der zu erwartenden Kostenvorteile für die Banken eine Konsolidierung begrüßt“, sagt Peter Coym, Verbandschef und Vorstand von Lehman Brothers in Deutschland. Coym spricht sich für die Schaffung einer einzigen „Europabörse“ als Gegengewicht zur New Yorker Börse aus.

Diese Vision hat auch Euronext-Chef Jean-François Théodore. Nach dem Ausstieg der Deutschen Börse steht jetzt er im Rampenlicht. Und diese Rolle liegt ihm gar nicht. Denn zuvor konnte er im Windschatten...

 
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