Hintergrund
Dow Jones: Ein Index mit Geschichte

Ursprung: Der Dow Jones wurde zum ersten Mal vor 111 Jahren mit 40,94 Punkten berechnet. Zunächst umfasste das Börsenbarometer die Aktien der zwölf führenden US-Unternehmen, später wurde die Zahl der enthaltenen Titel auf 20, anschließend auf 30 erhöht.

Verlauf: Auch der Dow Jones zeigt in seiner Geschichte zahlreiche kräftige Schwankungen, die beispielsweise durch Bankencrashs, die goldenen zwanziger Jahre und die anschließende Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurden. Erst nach 76 Jahren schaffte der Index den Sprung über die 1 000-Punkte-Marke. Rund ein Jahrzehnt später begann Mitte der achtziger Jahre der rasanteste Aufschwung. Doch auch in dieser Phase gab es Rückschläge – beispielsweise am 19. Oktober 1987, dem so genannten „Schwarzen Montag“. An diesem Tag verlor der Dow 22,6 Prozent an Wert.

Bedeutung: Noch immer gilt der Index als eines der wichtigsten Börsenbarometer überhaupt. Gerade professionelle Anleger kritisieren jedoch die Zusammensetzung. Denn zum einen übernehmen beim Dow noch immer Mitarbeiter des Medienkonzerns Dow Jones die Titelauswahl. Feste Auswahlkriterien gibt es dabei nicht. Zudem ist der Index preisgewichtet, teure Aktien haben daher ein höheres Gewicht, der Börsenwert des gesamten Unternehmens wird nicht berücksichtigt. Zudem spiegeln die 30 Werte nicht immer die tatsächliche Marktentwicklung wider. Viele Anleger beachten daher zunehmend den wesentlich breiter aufgestellten S&P 500.

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