Hintergrund zur Porsche-Klage gegen die Börsenordnung
Stichwort: „Prime Standard“

Der „Prime Standard“ ist das Segment bei der Deutschen Börse, bei dem die höchsten Anforderungen an die Transparenz der Unternehmen gestellt werden.

dpa FRANKFURT/M. Dazu gehört zum Beispiel die Veröffentlichung von Quartalsberichten auch in englischer Sprache oder die Pflege eines Kalenders mit wichtigen Terminen für das Unternehmen. Jedes Unternehmen in den großen Indizes wie Dax, MDax, TecDax oder SDax muss auch im „Prime Standard“ sein.

Im Gegensatz zum „Prime Standard“ sind im „General Standard“ nur die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Pflichten im organisierten Markt zu erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel Pflichtmitteilungen. Als weiteres Segment gibt es noch den „Entry Standard“. Er soll vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen kostengünstigen Zugang zum Kapitalmarkt eröffnen. Dieses Segment richtet sich in erster Linie an professionelle Anleger, die in der Lage sind, etwaige erhöhte Risiken einzuschätzen und zu übernehmen.

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