Investment-Legende
Warren Buffett übertrifft sich selbst

Warren Buffett ist zurück. In der Erholungsphase an den Börsen hat er sich selbst geschlagen. Kritiker, die erklärt hatten, Buffett habe keinen Biss mehr, sind nun glänzend widerlegt. Wie der legendäre Investor den Markt überholte.

Bloomberg NEW YORK. Der Investor Warren Buffett hat sich in der Erholungsphase an den Börsen seit Anfang März selbst geschlagen. Ein Aktienportfolio aus den 15 wichtigsten Beteiligungen seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hätte die Erholung der Berkshire-Aktie, die rund 19 Prozent gestiegen ist, übertroffen. In beiden Fällen wäre ein solches Investment deutlich rentabler gewesen als die Entwicklung des Gesamtmarktes.

Eine Investition in Höhe von einer Mio. Dollar in die 15 wichtigsten Werte hätte vom 9. März bis zum Mittwoch dieser Woche einen Ertrag von 682 300 Dollar erbracht. Den gleichen Betrag in die Berkshire-Aktie zu investieren, hätte nur 185 900 Dollar abgeworfen. Positionen in Futures und anderen Derivaten hatten sich nicht so schnell erholt wie das Aktienportfolio von Berkshire. Dabei haben sich einige von Buffetts langjährigen Positionen im Zeitraum seit März mehr als verdoppelt. Darunter etwa die Finanzwerte Wells Fargo und American Express.

"Die Investments von Buffett sind auf traditionelle Werte und eine fundamentale Qualität ausgerichtet und werden sich daher auch künftig besser als der Gesamtmarkt entwickeln", sagt Frank Betz von Carret Zane Capital Management voraus. In seinem Portfolio finden sich auch Berkshire-Aktien. Kritiker, die zum Jahresbeginn noch erklärt hatten, Buffett habe seine Verbindung zum Markt eingebüßt, seien nun glänzend widerlegt worden, so Betz. Trotzdem konnte sich Berkshire Hathaway im ersten Quartal nicht von den schweren Verlusten an den Aktienmärkten abkoppeln.

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