Kaupthing-Krise
Kaupthing: „Man fühlt sich völlig machtlos“

Seit die isländische Bank Kaupthing Edge dem Staat gehört, fürchten Anleger um ihr Erspartes. Seit Wochen haben sie keinen Zugriff auf ihre Konten. Und mit der Ratlosigkeit steigt auch die Wut. Wie drei deutsche Sparer um ihr Geld zittern.

KÖLN/BONN. Seinen Laptop hat Alex immer parat. Auch hier im Selbstbedienungscafé am Kölner Hohenzollernring, das er so schätzt, weil er dort bei einer einzigen Tasse Kaffee stundenlang arbeiten kann. „Kaupthing, Island“. Die Suchmaschine findet auch heute nicht das, was er dringend erhofft: Gute Nachrichten über sein Festgeldkonto. 20 500 Euro hat Alex dort liegen, Geld, das der 34-Jährige sich während seiner Zeit als Selbstständiger zur Seite gelegt hat, um noch einmal Kommunikationsdesign zu studieren. Das Geld ist eingefroren, seit Kaupthing in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist – genauer: seit dem 9. Oktober.

Alex – Nickelbrille, Turnschuhe, Sportjacke, grauer Rolli, Kurzhaarfrisur – möchte...

 
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