Kursverluste
Institutionelle stoßen die HVB-Aktie ab

Nach der Übernahme durch die Großbank Unicredito fehlt jegliche Perspektive.

DÜSSELDORF. Fünf Prozent hat die Aktie der Hypo-Vereinsbank (HVB) an den letzten zwei Handelstagen verloren. Viele Investoren sorgen sich, dass die HVB nach Abschluss der Übernahme durch die Unicredito kaum noch Interesse auf sich ziehen kann. Vor allem Institutionelle verabschieden sich vom Dax-Wert.

Wer glaubte, die HVB hänge fest am Kursband der italienischen Großbank, muss umdenken. Denn den kräftigen Verlusten der HVB stehen keine nennenswerten Kursveränderungen der Unicredito entgegen.

„Auffällig ist, dass die HVB-Aktie seit Donnerstag aus ihrer starren Fünf-Zu-Eins-Korrelation ausgebrochen ist“, sagte Banken-Spezialist Konrad Becker von Merck Finck. Seitdem feststand, dass Investoren für eine HVB-Aktie fünf Unicredito-Aktien bekommen, kostete die deutsche Aktie fünfmal so viel wie die italienische. Am Freitag waren es jedoch sechs Prozent weniger. Das entspricht exakt den Verlusten der letzten Handelstage.

Händler an der Frankfurter Börse und mehrere Bankhäuser gehen davon aus, dass vor allem Investmentfonds HVB-Positionen abstoßen. Der Grund: Unicredito hat fast 94 Prozent der Anteile an der HVB erhalten. Wiederholt hatten die Italiener zu verstehen gegeben, dass sie kurz- und mittelfristig keine 100 Prozent an der HVB anstreben.

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