Superreiche
Mit Bier und Burgern zum Milliardär

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat im vergangenen Jahr neue 109 Milliardäre entdeckt. Diese Personen waren zuvor nie in einer internationalen Rangliste der Superreichen aufgetaucht. Wie sechs davon reich wurden.
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Zu den Entdeckungen des Jahres gehört Lynsi Torres. Sie ist die jüngste Milliardärin in den USA. Festgestellt hat dies die Nachrichtenagentur Bloomberg. Frau Torres ist nun Mitglied im Billionaires Index der Agentur. Das ist eine täglich erstellte Liste mit den 300 vermögendsten Menschen der Welt.

Die 31-jährige ist Erbin der Restaurant-Kette „In-N-Out Burger“, die 1948 in Kalifornien gegründet worden ist. Sie erlebte mit, wie ihre Familie einen einzelnen Hamburger-Schnellimbiss zu einem Fast-Food-Imperium ausbautet. Inzwischen hat die Gruppe einen Wert von über einer Milliarde Dollar ausbaute. Das zeigen Bloomberg-Daten.

Das Besondere an der Kette: In-n-Out verarbeitet nur gekühltes und nicht gefrorenes Frischfleisch, das von der firmeneigenen Großfleischerei innerhalb von 24 Stunden geliefert werden muss. Auf die Qualität wird auch bei der Verarbeitung der Kartoffelstreifen großen Wert gelegt. Sie werden für den Kunden sichtbar frisch geschält und geschnitten. Genauso wie der Salat.

Ein weiteres Beispiel ist John „Johnny“ Morris. Er wurde zum Milliardär, indem er Läden für verschiedene Outdoor-Sportarten zusammenführte und sie mit einem Hauch von Unterhaltung versah. Gegründet worden war Bass Pro Shops LLC im Jahr 1972 im Spirituosengeschäft seines Vaters in Springfield, Missouri.

Heute umfasst das Unternehmen mindestens 58 Riesen-Center. 20 weitere davon sind schon geplant. Die Firma fertigt auch verschiedene Boote zum Fischen. Sie verfügt über diverse Haushaltsgerätemarken und kontrolliert eine Kette von Restaurants innerhalb der Center.

Stephen Orenstein, 50, verdiente sein Vermögen dagegen in einer eher feindlichen Umgebung. Als Mehrheitseigner von Supreme Group BV beaufsichtigte er die Lieferungen von Nahrungsmitteln und Kraftstoff in einige der ungastlichsten Länder der Welt, etwa Liberia, Mali und Sudan. Sein wohl größtes Geschäft war die Versorgung des Militärs in Afghanistan, wo Dienstleister oft den Kugeln der Taliban ausweichen müssen.

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