Vorsichtiger Aufwärtstrend
Israelische Börse erholt sich vom ersten Schock

Seit Beginn des Krieges im Libanon am 12. Juli haben die Kurse an der Tel Aviver Börse um rund fünf Prozent nachgegeben. Analysten gehen von einer anhaltenden Unsicherheit und starken Fluktuationen im Tagesgeschäft aus. Je länger der Krieg dauert, desto größer werden die Kursrisiken beurteilt.

TEL AVIV. „Der Handel reagiert äußerst nervös“, sagt Einat Skornik, Chefanalystin bei der Bank Leumi. Die täglichen Schwankungen reichen derzeit von minus vier bis plus drei Prozent. In den Händlerräumen sind alle wichtigen TV-Stationen eingeschaltet, denn „breaking news“ haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Kurse. So verlor der Leitindex TA-100 am Mittwochmorgen 1,7 Prozent, als die ersten Gerüchte über Verluste der israelischen Armee im Südlibanon die Runde machten.

Besonders ausgeprägt waren die Verluste an den ersten beiden Tagen der Kampfhandlungen. Vom ersten Schock hat sich die Börse aber inzwischen erholt, derzeit ziehen die Kurse leicht an. „Ausländische Investoren haben das...

 
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