Zu geringer Streubesitz bei Buderus
Fielmann rückt ab Montag in den MDax auf

Europas größte Optikerkette Fielmann wird nach einer Entscheidung der Deutschen Börse ab Montag wieder in den Mittelwerte-Index MDax aufrücken. Fielmann selbst kündigte kurz vor Beginn der Hauptversammlung an, für 2003 trotz allgemeiner Kaufzurückhaltung zweistellige Zuwächse bei Gewinn und Umsatz zu erwarten.

Reuters FRANKFURT. Fielmann werde zum 14. Juli den Heiztechnikkonzern Buderus im MDax ersetzen, teilte die Börse am Donnerstag mit. Das Hamburger Unternehmen war erst Ende März durch die Verkleinerung des MDax auf 50 von zuvor 70 Werten aus dem Index gerutscht. Im Rahmen der Übernahme von Buderus durch den Autozulieferer Robert Bosch Gmbh hält Bosch nun über 95 Prozent an dem Heiztechnikkonzern. Damit ist der Streubesitz von Buderus zu gering für einen Verbleib im MDax.

Bereits im Juni hatte die Deutsche Börse bekannt gegeben, dass Fielmann aus diesem Grund ab Mitte Juni in den MDax aufrücken solle. Da zu diesem Zeitpunkt der Festbesitz von Bosch an Buderus aber noch unter 95 Prozent lag, musste die Börse das Datum für den Aufstieg wieder zurücknehmen. Für Fielmann rückt die Deutsche Euroshop in den Kleinwerteindex SDax auf.

Unterdessen teilte Fielmann mit, in diesem Jahr mit zweistelligen Zuwächsen bei Absatz, Umsatz und Gewinn zu rechnen. „Wir wollen einmal mehr das beste Ergebnis seit Gründung des Unternehmens erwirtschaften“, hieß es. Der Gewinn vor Steuern in den ersten fünf Monaten sei um 18 Prozent gestiegen. Der Umsatz sei um elf Prozent geklettert, der Absatz wuchs um zwölf Prozent. Absolute Zahlen nannte das Unternehmen zunächst nicht.

2002 hatte Fielmann den Umsatz um sechs Prozent auf 657 Millionen Euro gesteigert. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich um 13,5 Prozent auf 63 Millionen Euro.

Die Fielmann-Aktie stieg zur Eröffnung um rund drei Prozent auf 35,99 Euro.

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