Anleger schauen wieder auf Alternativen
Dollar-Schwäche treibt Gold über 650 Dollar

Gold hat am Freitag um gut ein Prozent zugelegt, nachdem schwache US-Daten den Dollar belasteten. Der Edelmetallhandel stand erneut im Zeichen des Devisenmarktes.

HB LONDON. Zunächst war der Goldhandel in engen Spannen verlaufen, nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen am frühen Nachmittag stieg der Goldpreis dann rapide an und kletterte über 650 Dollar je Feinunze. Diese Marke hielt jedoch nicht und im späten Handel stand das Edelmetall wieder knapp darunter.

Gold reagiert in der Regel gegenläufig zum Dollarkurs - steigt die US-Devise, fällt das in Dollar gehandelte Edelmetall, da das Interesse von Anlegern aus anderen Währungsräumen nachlässt.

Mit der gestiegenen Erwartung einer Zinspause in den USA schauten sich die Anleger zudem nach alternativen Anlagen um und Gold gewann an Interesse.

Eine Erhöhung der Zinsen durch die US-Notenbank in der kommenden Woche gilt mit den jüngsten Arbeitsmarkt-Daten als immer unwahrscheinlicher. Im Juli waren deutlich weniger neue US-Stellen geschaffen worden als erwartet.

Gegen Handelsschluss in Europa lag die Feinunze Gold bei 649,20/649,95 Dollar nach 644,90/646,40 Dollar am Vorabend. Zwischenzeitlich war das gelbe Metall bis auf 654,10 Dollar gestiegen.

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