Anschlusskäufe blieben aus
Euro fällt wieder unter 1,13 Dollar

Wie gewonnen, so zeronnen: Die europäische Gemeinschaftswährung hat ihre Gewinne aus dem frühen Handel nicht verteidigen können und ist am Donnerstag nach einem kurzen Ausflug über die Marke von 1,13 Euro wieder unter diesen Schwellenwert zurückgefallen. Unter dem Strich bewegte sich der Euro kaum

HB FRANKFURT/MAIN. Am späten Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,1263 Dollar und damit in etwa soviel wie zu Beginn des Tages. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag noch auf 1,1290 (Mittwoch: 1,1212) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8857 (0,8919) Euro.

„Wir sind wieder da, wo wir vorher waren“, kommentierte Michael Burckhart von der Helaba Trust. „Nach dem kräftigen Anstieg am frühen Nachmittag gab es keine Anschlusskäufe, so dass der Euro wieder deutlich an Wert verlor.“ Der Euro sei zudem an technischen Widerständen gescheitert. Das Tageshoch hatte bei 1,1344 € gelegen.

Die veröffentlichten US-Konjunkturdaten haben den Markt zwar kräftig bewegt, konnten ihm allerdings keine eindeutige Richtung geben. „Zuerst ging es rund 100 Stellen nach oben und dann wieder nach unten“, sagte Burkhart. Im weiteren Tagesverlauf werde der Handel ruhiger verlaufen. Burkhart rechnet wegen des Hurrikans Isabel an der US-Ostküste mit geringen Aktivitäten in New York. „Viele werden erst gar nicht ins Büro fahren.“

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6990 (0,7002) britische Pfund, 130,15 (130,58) japanische Yen und 1,5583 (1,5493) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 378,30 (374,25) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 10 755 € nach 10 725 € am Vortag.

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