Auch Silberpreis steigt an
US-Defizit lässt Goldpreis steigen

Gold hat am Freitag im europäischen Handel nach den jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA um mehr als ein Prozent zugelegt. Das Defizit der US-Leitungsbilanz hatte sich im ersten Quartal überraschend deutlich auf ein Rekordniveau ausgeweitet.

HB LONDON. Der Dollar reagierte auf die Daten mit einem Tagestief gegenüber dem Euro. Das in der US-Währung gehandelte Gold hat Händlern zufolge damit Auftrieb erhalten, da es mit fallendem Dollarkurs für Anleger mir anderen Währungen billiger wird. Der Goldpreis je Feinunze sei daraufhin im Handelsverlauf um rund zehn Dollar auf über 395 Dollar gestiegen.

Doch Goldexperten warnen bereits vor Übertreibungen. In den nächsten Monaten stünden Zinsveränderungen in den USA und China an, die die Metallmärkte gehörig durcheinander bringen könnten, sagten sie.

Gegen Handelsschluss in Europa notierte Gold bei 395,60/396,35 Dollar je Feinunze nach 386,60/387,40 Dollar am Vorabend. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 395,10 Dollar nach 388,70 Dollar am Vormittag und 386,10 Dollar am Mittwochnachmittag.

Eine Schweizer Bank gab den Gold-Kilopreis mit 15 702/15 952 (15 500/15 750) sfr an. Silber legte ebenso zu und notierte gegen Handelsschluss bei 5,99/6,02 (5,76/5,79) Dollar.

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