Ausweitung der Förderung nur sehr begrenzt möglich
Die Opec hat wenig Spielraum

Die jüngsten Preissprünge an den Rohölmärkten haben mehrere Ursachen. Zum einen sind die kommerziellen Mineralölbestände in wichtigen Verbraucherländern wie den USA unverändert niedrig. Zudem sorgen immer wieder die Angst vor Terrorattacken auf Ölanlagen im Nahen Osten und der ungelöste Irak-Konflikt für steigende Preise.

DÜSSELDORF. Nachdem Saudi-Arabiens Ölminister Ali el Naimi hatte am Freitag eine Anhebung der Opec-Fördergrenze um mehr als zwei Mill. Barrel (knapp 159 Liter) vorgeschlagen hat, fielen die Ölpreise von ihren zu Wochenbeginn erreichten Rekordständen deutlich zurück. Der Preis der marktführenden Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juli fiel auf 36,50 Dollar, der für leichtes US-Öl auf knapp 40 Dollar. Damit kostete die US-Sorte erstmals seit dem 10. Mai wieder weniger als 40 Dollar.

Als Hauptfaktor der Verteuerung gilt daneben das rasante Wirtschaftswachstum in China, das mit enormem Energiehunger einhergeht. Die Märkte brauchen von der Produzentenseite ein beruhigendes Signal, forderten daher bereits...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%