Devisen
Britisches Pfund holt zum Dollar deutlich auf

Die Entwicklung des britischen Pfunds hat am Mittwoch für Aufsehen am Devisenmarkt gesorgt. Das Pfund stieg zum US-Dollar nach positiven Konjunkturdaten aus Großbritannien zeitweise auf den höchsten Stand seit Oktober und überwand dabei die Marke von 1,70 Dollar.

FRANKFURT. Neben der Juni-Industrieproduktion hatte ein britischer Dienstleistungsindex im Juli die Prognosen geschlagen und Hoffnungen auf die rasche Erholung der Wirtschaft auf der Insel ausgelöst. In der Spitze wurden für das Pfund 1,7043 Dollar bezahlt, bevor die Devise im Verlauf zum Dollar wieder leicht nachgab. Zuletzt war pro Pfund 1,6969 Dollar zu entrichten.

Zu einigen asiatischen Währungen legte der Dollar hingegen zu - etwa zum südkoreanischen Won und der indonesischen Rupie. Beide Devisen hatten zuletzt mehrmonatige Höchstkurse zum US-Dollar markiert und fielen nun zurück. "Nach einer Rally ist es normal, wenn der Risikoappetit nachlässt", stellte Ökonom Daniel Soh von Forecast Singapore fest.

Nur wenig Veränderung gab in einem ruhigen Handel beim Währungspaar Euro-Dollar: Der Euro schwankte über weite Strecken des europäischen Handels in enger Spanne um die Marke von 1,44 Dollar. Ein neuer Ausbruchsversuch über das Jahreshoch bei 1,4445 Dollar vom Montag blieb aus.

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