Devisen
Der Euro steuert auf 1,48 Dollar zu

Sorgen über eine Ausweitung der Krise am US-Immobilienmarkt haben den Dollar am Dienstag wieder etwas stärker belastet. Vor einem Branchenbericht zur US-Eigenheimwirtschaft verkauften Händler die US-Währung, da sie auf Signale für weitere Leitzinssenkungen spekulierten.

HB FRANKFURT. Der Euro legte 0,6 Prozent zu und näherte sich wieder der Marke von 1,48 Dollar, über der er zuletzt am 5. Februar notierte. Citigroup sieht den Dollar kurzfristig weiter schwächeln. Es brauche noch etwas Zeit, bis die Talfahrt am US-Eigenheimmarkt den Boden erreicht habe.

Auch für das Pfund Sterling ging es wegen Konjunkturbefürchtungen abwärts. Zum Euro verlor die britische Währung weitere 0,6 Prozent. Angesichts eines Gewinnrückgangs bei der britischen Großbank Barclays wuchsen Spekulationen, dass die Bank of England den Leitzins im März erneut senken und damit die Attraktivität des Pfundes schmälern wird. Für den Euro wurden 75,54 Pence gezahlt. Seit Mittwoch vergangener Woche hat das Pfund 1,7 Prozent zum Euro nachgegeben.

Der chinesische Yuan erklomm in seinem stetigen Aufwärtstrend zum Dollar ein neues Hoch, nachdem die Inflation in der Volksrepublik im Januar den höchsten Stand seit elf Jahren erreichte. Zeitweise war die US-Währung für 7,1535 Yuan zu haben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%