Devisen
Dollarkurs steht unter Druck

Nachdem der Dollar seine jüngste Erholung zum Euro am Freitag beendet hat, richten die Händler an den weltweiten Devisenmärkten ihren Blick auf die anstehenden Zinsentscheidungen im Euroraum und den USA.

HB FRANKFURT. Am Mittwoch teilt die amerikanische Notenbank mit, ob der Leitzins von derzeit 5,25 Prozent unangetastet bleibt. Am Donnerstag gibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Entscheidung zur Geldpolitik bekannt. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird den Leitzins voraussichtlich unverändert lassen. Für Juni dürfte er jedoch eine Anhebung auf vier Prozent signalisieren. Auch die Federal Reserve wird Volkswirten zufolge erst einmal nicht an der Zinsschraube drehen.

Bis Jahresende wetten die Händler am Zinsterminmarkt auf einen Zinsschritt nach unten in den USA und zwei Erhöhungen im Euroraum. Am Freitag legte der Euro auf 1,3597 Dollar zu, da enttäuschende US-Konjunkturdaten den Greenback belasteten. Der Abstand zum Rekordhoch von Ende April schrumpfte damit auf 0,4 Prozent. Gegenüber Mitte Januar, als der jüngste Abwärtstrend begann, liegt der Dollar mehr als fünf Prozent im Minus. Aus Sicht von HSBC steht die US-Währung weiter unter Druck. Chefdevisenstratege David Bloom sieht den Euro auf 1,45 Dollar zulegen, da sich die US-Konjunktur eintrübe, während der Rest der Welt auf Wachstumskurs sei.

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