Devisen
Euro durch Gewinnmitnahmen niedriger

Nachdem der Euro am Morgen noch von der Hoffnung auf eine Einigung über die Griechenlandhilfe profitierte, wurde die Gemeinschaftswährung zum Mittag durch Gewinnmitnahmen gedrückt.
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FrankfurtGewinnmitnahmen haben am Freitag den Euro belastet. Die Gemeinschaftswährung kostete gegen Mittag 1,2917 Dollar nach 1,2966 Dollar am Vorabend in New York. Am Morgen war der Euro noch bis auf 1,2986 Dollar gestiegen und hatte damit den höchsten Stand seit zwei Wochen markiert. Die Währung hatte in den vergangenen Tagen vom langsam zurückkehrenden Optimismus der Anleger profitiert. Dazu hatten auch Emissionen von Staatsanleihen einiger Euroländer beigetragen, die auf positives Echo gestoßen waren.

Am Freitag war am Devisenmarkt in erster Linie Zurückhaltung angesagt, denn die Anleger warteten auf die Ergebnisse der Verhandlungen des Schuldnerstaates Griechenland mit seinen privaten Gläubigern um einen Schuldenschnitt. Hauptstreitpunkt sind die Zinsen, die das Land für die neuen Papiere zahlen soll, die im Rahmen eines Anleihentauschs an die Investoren ausgegeben werden sollen.

Eine Einigung würde an den Märkten für Erleichterung sorgen, sagte Nick Stamenkovic, Zinsstratege bei RIA Capital Markets. „Aber Griechenland hat immer noch Probleme vor sich.“ Am europäischen Rentenmarkt fielen die Kurse. Der Bund-Future verlor 58 Ticks auf 138,38 Punkte. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 1,903 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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