Devisen + Rohstoffe
Devisen: Euro erreicht bei 1,3 460 Dollar zeitweise ein weiteres Rekordhoch

Der enttäuschend geringe Beschäftigungszuwachs im November hat am Freitagabend dem Euro mehrfach neue Rekordhöhen beschert. Kurz vor 21.00 Uhr legte der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,3 460 Dollar zu, während der Dollar bis auf 0,7 531 Euro sank.

dpa-afx NEW YORK. Der enttäuschend geringe Beschäftigungszuwachs im November hat am Freitagabend dem Euro mehrfach neue Rekordhöhen beschert. Kurz vor 21.00 Uhr legte der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,3 460 Dollar zu, während der Dollar bis auf 0,7 531 Euro sank. Zuletzt gab der Euro jedoch einen Teil seiner Gewinne wieder ab und notierte bei 1,3 455 Dollar. Damit erreichte der Euro in dieser Woche an vier von fünf Handelstagen neue Höchstmarken.

Den neuen Rekord am Abend begründeten einige Börsianer mit einem vorab erschienen Artikel in der Börsen-Zeitung (Samstagausgabe). Dort heißt es, dass die US-Regierung offenbar bereit sei, einen weiteren deutlichen Kursverfall der eigenen Währung in Kauf zu nehmen. Ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Finanzministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte, habe der Zeitung gesagt, man werde frühestens dann an Stützungskäufe denken, wenn der Euro "die Marke von 1,45 Dollar überschritten hat".

Am Nachmittag hatte vor allem der schwache Stellenzuwachs in den USA belastet: Die Beschäftigtenzahl stieg im November um 112 000 und damit deutlich schwächer als prognostiziert. Erwartet worden war ein Anstieg um 204 000 Personen. Die Arbeitslosenquote sank auf das erwartete Niveau von 5,4 Prozent.

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