Devisen
Euro fällt auf Halbjahrestief zum Dollar

Der Euro ist am Dienstag auf den niedrigsten Stand zum Dollar seit sechs Monaten gesackt. Schwache Konjunkturdaten aus Deutschland drückten die europäische Gemeinschaftswährung zeitweise deutlich unter die Marke von 1,46 Dollar.

FRANKFURT. Händler rechnen zunehmend mit einer Zinssenkung durch die EZB, wie Daten vom Terminmarkt belegen. Im Handelsverlauf erholte sich die Euro und machte einen Teil der Anfangsverluste wieder wett. Am Nachmittag kostete ein Euro 1,4660 Dollar und damit 0,6 Prozent weniger als am Vortag.

Starke Verluste verzeichnete der russische Rubel. Zum Dollar gab die Währung des größten Flächenstaats der Erde 0,9 Prozent ab auf 24,6640 Rubel. Belastend wirkte hier die Ankündigung Moskaus, verschiedene Zusagen für den geplanten Beitritt zur Welthandelsorganisation zurückzunehmen. Der Abwärtstrend verstärkte sich durch die Anerkennung der von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien.

Das britische Pfund verlor zur US-Währung 0,8 Prozent auf 1,8401 Dollar und fiel damit auf ein Zweijahrestief. Für schlechte Stimmung sorgte ein Branchenbericht, wonach die Zahl der Hypothekenzusagen weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit einem Jahrzehnt liegt. Das erhöht nach Ansicht von Händlern den Druck auf die britische Notenbank, den Leitzins zu senken.

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