Devisen
Euro gibt gegenüber dem Yen nach

Neue Konjunkturbedenken haben den Euro am Mittwoch zum Yen gedrückt. Für die Gemeinschaftsdevise wurden zuletzt 133,42 Yen gezahlt und damit 0,3 Prozent weniger als am Vortag. Japans Währung gilt Anlegern in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als sicherer Hafen.

FRANKFURT. Die Überschüsse der Handelsbilanz machen Japan vergleichsweise weniger von Auslandskrediten abhängig. Druck auf die Stimmung übte die Nachricht aus, dass Chinas Börse in einen Bärenmarkt gerutscht ist. Das Marktbarometer Shanghai Composite Index lag am Mittwoch zeitweise 20 Prozent unter dem Hoch. Im Euroraum waren daneben die Bauleistungen im zweiten Monat in Folge gesunken.

Zum Dollar legte der Euro 0,2 zu auf 1,4168 Dollar und baute damit seinen leichten Kursgewinn vom Vortag aus. Das Pfund Sterling fiel ein Prozent auf 86,22 Pence je Euro. Den Ausschlag gab das vorgelegte Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Bank of England. Demnach hat Notenbankchef Mervyn King die Konjunktur mit größeren Anleiheaufkäufen ankurbeln wollen, während seine Kollegen das nicht zulassen wollten. Das verstärkte am Devisenmarkt die Sorge vor einem neuerlichen Abschwung. Kursverluste gab es angesichts sinkender Rohstoffpreise auch bei den Währungen der Bergbaunationen Südafrika und Australien.

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