Devisen
Euro gibt leicht nach

Ein Drittel der deutlichen Gewinne sind am Mittwoch wieder weg. Die Gemeinschaftswährung rutscht unter die Marke von 1,08 Dollar. Ein hoher EZB-Notenbanker stimmt auf ein Festhalten an der lockeren Geldpolitik ein.
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Der Euro hat einen Teil seiner Vortagsgewinne wieder abgeben müssen. Am frühen Mittwochmittag verbilligte sich die Gemeinschaftswährung um ein Viertelprozent auf 1,0778 Dollar. Die Europäische Zentralbank, die EZB, hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstag auf 1,0802 Dollar festgesetzt, am Montag auf 1,0752 Dollar.

Abwertungssignale kamen aus der Geldpolitik. Frankreichs Notenbank-Gouverneur Francois Villeroy de Galhau hat Forderungen aus Deutschland zurückgewiesen, die EZB solle ihre ultraexpansive Geldpolitik beenden. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lautet die Antwort klar Nein“, sagte das EZB-Ratsmitglied am Mittwoch in Frankfurt.

Ohne den geldpolitischen Stimulus würde die Erholung der Inflation in der gesamten Euro-Zone noch nicht selbstragend oder dauerhaft sein. „Deshalb behalten wir eine konjunkturfördernde Ausrichtung bei, während wir ihre Intensität anpassen.“

Am Dienstag hatten die Anleger erleichtert darauf reagiert, dass die Kandidatin des rechtspopulistischen Front National, Marine Le Pen, die erste große Fernsehdebatte im Präsidentschaftswahlkampf nicht für sich entscheiden konnte. Ihr proeuropäischer Kontrahent Emmanuel Macron hat laut einer Umfrage besser abgeschnitten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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