Devisen
Euro gibt weiter nach

In Fernost verliert der Euro an Boden und auch die überraschend guten Konjunkturdaten aus der Euro-Zone helfen der Währung nicht auf die Sprünge. Für den Dollar wird es hingegen bald aufwärts gehen, prophezeien Experten.
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FrankfurtKonjunkturdaten aus dem Euroraum zur Aktivität im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor waren besser ausgefallen als erwartet und lieferten weitere Signale für eine Konjunkturerholung. Der Einkaufsmanager-Composite-Index von Markit Economics für die Eurozone stieg von 50,5 im Juli auf 51,7 im August. In einer Umfrage von Bloomberg war nur eine Verbesserung auf 50,9 erwartet worden. Ein Wert über 50 deutet auf eine Expansion hin.

In Deutschland haben sich die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor stärker als erwartet verbessert, und zwar auf 52,0 beziehungsweise 52,4. In Frankreich hingegen verschlechterten sich die Indizes unerwartet.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3328 Dollar gehandelt, 0,2 Prozent schwächer. Im vorläufigen Tageshoch war der Euro bis auf 1,3364 Dollar gestiegen, im Tief bis auf 1,3321 Dollar gefallen. Am Mittwoch hatte die Devise 0,5 Prozent verloren.

Der Bloomberg U.S. Dollar Index hatte am Mittwoch ein Zwei-Wochen-Hoch markiert, nachdem das Protokoll der Juli-Sitzung der Federal Reserve aufgezeigt hatte, dass sich die meisten Mitglieder des zinspolitischen Offenmarktausschusses (FOMC) mit dem Plan von Notenbankchef Ben S. Bernanke, die Anleihekäufe noch in diesem Jahr zu verringern, „wohlfühlten“. Das Protokoll des Offenmarktausschusses habe keine wesentlichen Erkenntnisse gebracht, urteilte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Laut Händlern profitierte der Dollar von dem breiten Konsens in der amerikanischen Notenbank Fed.

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