Devisen
Euro gibt zum Dollar nach

Überraschend starke Konjunkturdaten aus den USA haben den Dollar am Mittwoch zum Euro anziehen lassen. Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter legte außerhalb des Bereichs Transport überraschend zu. Dies nährte am Devisenmarkt die Hoffnung auf höhere US-Leitzinsen, die den Dollar für Anleger attraktiver machen würden.

HB FRANKFURT. Ist die Konjunktur kräftig genug, hätte die US-Notenbank Spielraum, ihre Geldpolitik im Kampf gegen die Inflation zu straffen. Für den Euro wurden 1,5654 Dollar gezahlt, nach 1,5691 am Vortag. Druck auf den Euro brachten pessimistische Konjunktursignale aus Europa. Die spanische Notenbank warnte vor einem Rückgang des Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal. In Frankreich fiel das Verbrauchervertrauen auf den niedrigsten Stand seit die Statistikbehörde 1987 mit der Erhebung der Daten begann.

Auf ein Rekordhoch zum Euro kletterte die slowakische Krone. Zeitweise war der Euro schon für 30,652 Kronen zu haben, nach 31,112 Kronen am Dienstag. Die EU-Kommission hat der Slowakei Anfang Mai grünes Licht für den Beitritt zur Euro-Zone gegeben. Devisenhändler spekulieren, dass die Krone zu einem Kurs unter 30 in Euro umgetauscht werden wird. Seit Jahresbeginn hat die Währung 8,6 Prozent zum Euro zugelegt.

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