Devisen
Euro rutscht zum Dollar kräftig ab

Der Euro ist am Dienstag zeitweise unter die Marke von 1,45 Dollar gerutscht. Damit erreichte er das niedrigste Niveau seit fast sieben Monaten. Der fallende Ölpreis hatte am Markt die Hoffnungen auf eine Erholung der US-Konjunktur bestärkt.

FRANKFURT. Im Tagesverlauf begrenzten schlechter als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten zum ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe die Kursgewinne des Dollar. Am späten Nachmittag kostete ein Euro 1,4539, das waren 0,5 Prozent weniger als am Vortag.

Zum britischen Pfund legte der Euro den sechsten Tag in Folge zu und markierte bei 81,638 Pence ein neues Rekordhoch. Ein Einkaufsmanagerindex hatte eine weitere Schrumpfung des britischen Baugewerbes im August signalisiert. Premierminister Gordon Brown will nun ein Hilfspaket über eine Mrd. Pfund früher als geplant auf den Weg bringen, um dem kriselnden Immobilienmarkt zu stützen. Vorgesehen sind Hilfen für Familien, die ihre Häuserkredite nicht bezahlen können und denen eine Zwangsversteigerung der Immobilie droht. Zudem setzt Finanzminister Alistair Darling für ein Jahr die Steuern für Eigenheime aus, die beim Kauf weniger als 175 000 Pfund wert waren. Diese Maßnahme kostet den Staat nach Angaben eines Sprechers des Finanzministerium 600 Mill. Pfund.

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