Devisen
Euro steigt zum Schweizer Franken

Euro und Dollar haben am Mittwoch zum Schweizer Franken zugelegt. Die eidgenössische Währung geriet nach einem Kommentar von SNB-Direktoriumsmitglied Thomas Jordan unter Druck. Die Schweizerische Nationalbank werde weiter am Devisenmarkt intervenieren, um eine Aufwertung der Landeswährung zu verhindern.

FRANKFURT. Bisher seien die Interventionen wirkungsvoll gewesen, schrieb Jordan im Magazin „Die Volkswirtschaft“. Die Volatilität im Euro-Franken-Kurs sei deutlich zurückgegangen. Der Euro stieg am Mittwoch leicht auf 1,5240 Franken je Euro. Der Dollar gewann 0,5 Prozent auf 1,0811 Franken je Dollar.

Der Dollar zog auch zum Euro an, er wurde bei 1,4099 Dollar je Euro 0,5 Prozent höher gehandelt. Der Greenback profitierte von seiner Eigenschaft als sicherer Hafen, nachdem in China die Aktienkurse eingebrochen waren und der Auftragseingang für langlebige Konsumgüter stärker fiel als erwartet.

Der russische Rubel geriet in den Sog des niedrigeren Ölpreises und gab zum Dollar 1,3 Prozent und zum Euro 0,9 Prozent nach. Ein Barrel Öl kostete am Mittwoch weniger als 66 Dollar. Russland hat zwischen August und Januar, als der Ölpreis über zwei Drittel absackte, über ein Drittel seiner Devisenreserven aufgewendet, um den Kursrutsch bei der Landeswährung aufzuhalten.

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