Devisen
Euro verliert gegenüber Dollar kräftig

Äußerungen von EZB-Präsiden Jean-Claude Trichet haben den Euro am Donnerstag gegenüber dem Dollar um mehr als einen US-Cent nach unten gedrückt. Hatte die europäische Einheitswährung kurz vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank noch kurz die Marke von 1,59 Dollar genommen, sackte sie später bis auf 1,5736 Dollar ab.

HB FRANKFURT. Nachdem die EZB die Zinsen wie erwartet erhöht hatte (siehe Anleihen), signalisierte Trichet, dass eine Zinserhöhung ausreichen dürfte, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Am Nachmittag wurde der Euro zu 1,5757 Dollar gehandelt.

Die schwedische Krone legte zum Euro 0,7 Prozent zu auf 9,4142 Kronen. Die Zentralbank in Stockholm hat ihren Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent angehoben. Dabei signalisierte sie, dass im Verlauf des Jahres mit weiteren Zinserhöhungen zu rechnen sei. Die Riksbank kämpft gegen die höchste Inflation seit 14 Jahren.

Beim Pfund sorgte ein Einbruch im Dienstleistungssektor zunächst für Kursverluste zu Euro und Dollar. Gegenüber dem Euro erholte sich die britische Währung nach den Trichet-Äußerungen allerdings wieder und lag am Nachmittag bei 79,39 Pence je Euro rund 0,4 Prozent im Plus. Zum Dollar gab sie 0,4 Prozent nach auf 1,9852 Dollar.

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