Devisen
Euro verliert weiter

Die europäische Gemeinschaftswährung verliert weiter an Boden. An die Kursverluste vom Vortag wurde fast nahtlos angeknüpft. Vor allem die Krim-Krise belastet den Euro.
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Frankfurt Der Euro hat am Freitag an die Kursverluste vom Vortag angeknüpft und ist weiter leicht abgerutscht. Am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3846 Dollar. Am Donnerstagabend war der Euro in kurzer Zeit etwa einen Cent gefallen, nachdem er am Donnerstagmittag bei 1,3967 Dollar noch den höchsten Stand seit vergangenen Oktober erreicht hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,3942 Dollar festgesetzt.

„Der Konflikt zwischen dem Westen und Russland belastet die Marktstimmung“, erklärte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen den Dämpfer beim Euro. Mit Blick auf das für Sonntag angesetzte umstrittene Referendum zum Anschluss der ukrainischen Halbinsel Krim an Russland werde die Verunsicherung der Anleger zunächst weiter anhalten. Am Markt gebe es die Sorge, dass bei einer Zuspitzung des Krim-Konflikts die Energiepreise deutlich steigen könnten und den Aufschwung in der Eurozone gefährden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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