Devisen
Euro vor EU-Gipfel wenig verändert

Am Donnerstag war es am Devisenmarkt noch zu deutlichen Schwankungen gekommen, jetzt hat sich der Euro wieder etwas stabilisiert. Jedoch belastet der Streit zwischen Frankreich und Deutschland die Gemeinschaftswährung.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag wieder etwas stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3788 Dollar nach 1,3776 Dollar am Vorabend in New York. Am Donnerstag war es am Devisenmarkt noch zu deutlichen Schwankungen gekommen: In der Spitze war der Euro bis auf 1,3842 Dollar geklettert, bevor er dann wieder auf 1,3655 Dollar abrutschte. Grund für das Auf und Ab war der Streit zwischen Deutschland und Frankreich um den Euro-Rettungsschirm.

Den Euro belastete vor allem das Eingeständnis der Politik, dass auf dem EU-Gipfel am Sonntag noch keine Entscheidungen zur Lösung der Euro-Schuldenkrise fallen werden. Erst bei einem zweiten Gipfel spätestens am Mittwoch soll das Paket beschlossen werden . Die Analysten der Helaba raten angesichts der derzeit großen Unsicherheit zur Vorsicht beim Euro.

„Insgesamt sehen wir wenig Potenzial für Kursgewinne, zumal der heutige Ifo-Geschäftsklimaindex wohl erneut sinken und damit Konjunktursorgen schüren dürfte“, schrieb Analyst Ulrich Wortberg in einem Kommentar. Der Ifo-Index wird für 10.00 Uhr (MESZ) erwartet. Der Bund-Future fiel am Morgen um zehn Ticks auf 135,35 Punkte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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