Devisen
Euro zum Wochenschluss in Fernost unverändert

Die Anleihekäufe durch die US-Notenbank haben den Euro am Freitag gefestigt. Der Dollar erhält von Notenbankchef Ben Bernanke Unterstützung. Eine Abkehr von der sehr lockeren Geldpolitik in den USA sei nicht in Sicht.
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FrankfurtDie Aussicht auf eine vorläufige Fortsetzung der massiven Anleihenkäufe durch die US-Notenbank hat den Euro am Freitag gestützt. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3139 Dollar nach 1,3108 Dollar am Vorabend in New York bewertet. US-Notenbankchef Ben Bernanke sagte vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington, dass die Federal Reserve angesichts der niedrigen Inflation und der noch immer hohen Arbeitslosigkeit beabsichtige, auf "absehbare Zeit" an der sehr konjunkturstimulierenden Geldpolitik festhalte. Er wolle zunächst eine "nachhaltige Verbesserung" am Arbeitsmarkt sehen, bevor an ein Herunterfahren der Staatsanleihenkäufe zu denken sei.

Zum Yen tendierte die US-Währung ebenfalls schwächer und wurde bei 99,95 Yen gehandelt. Händlern zufolge stießen langfristig orientierte Anleger den Dollar vor den japanischen Oberhauswahlen am Wochenende ab. Nach jüngsten Umfragen dürfte der Parteienblock von Ministerpräsident Shinzo Abe eine deutliche Mehrheit in der Parlamentskammer erringen. Damit wäre der Weg für Abe frei, seine aggressive Wirtschaftspolitik fortzusetzen, die zu einer massiven Abwertung des Yen geführt hat. Falls Abes Koalition keinen eindeutigen Wahlsieg davontragen werde, dürfte der Yen wieder steigen, erklärten Händler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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