Devisen
Furcht vor Schweinevirus hilft dem Yen

Der japanische Yen hat am Dienstag an den Devisenmärkten seine Gewinne ausgebaut und ist zum Euro zeitweise auf den höchsten Stand seit sechs Wochen gestiegen. Als Grund für die fortgesetzte Flucht in den Yen wurde die Sorge vor der Schweinegrippe und deren unabsehbaren Folgen genannt.

FRANKFURT. Der japanische Yen hat gestern an den Devisenmärkten seine Gewinne ausgebaut und ist zum Euro zeitweise auf den höchsten Stand seit sechs Wochen gestiegen. Als Grund für die fortgesetzte Flucht in den Yen wurde die Sorge vor der Schweinegrippe und deren unabsehbaren Folgen genannt. Am Nachmittag büßte der Yen seine Kursgewinne größtenteils wieder ein und notierte zu Euro und Dollar wenig verändert. Grund waren die überraschend gut ausgefallenen Daten zum Verbrauchervertrauen in den USA. Der Index des Conference Board stieg auf 39,2 im April und verzeichnete damit den stärksten Anstieg seit über drei Jahren. Am Nachmittag kostete ein Euro 126,32 Yen, für den Dollar waren 96,60 Yen zu bezahlen.

Gegenüber dem Dollar konnte der Euro am Nachmittag leicht zulegen, nachdem er zunächst zeitweise unter die Marke von 1,30 Dollar gefallen war. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3060 Dollar 0,2 Prozent fester.

Mit der Sorge um die wirtschaftlichen Folgen der Schweinegrippe gaben auch die Währungen Australiens und Neuseelands weiter nach und verloren zum Dollar jeweils rund zwei Prozent. Nach einem Minus von mehr als fünf Prozent zum Dollar am Vortag holte der Mexikanische Peso seine Verluste teilweise wieder auf und wurde zum Dollar 1,6 Prozent fester gehandelt.

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