Devisen
Konjunkturdaten belasten den Dollar

Der Dollar wird die Talfahrt der vergangenen zwei Wochen gegenüber dem Euro voraussichtlich fortsetzen. Vor allem die in dieser Woche anstehenden Daten zum US-Immobilienmarkt dürften zeigen, dass die Krise auf diesem Gebiet noch lange nicht ausgestanden ist.

HB FRANKFURT. Das wiederum heizt Spekulationen an, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Leitzinsen weiter senken wird. Zinsfutures zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt auf dann 2,5 Prozent im März bei 96 Prozent. Von der Europäischen Zentralbank werden dagegen keine Zinssenkungen erwartet, die Frankfurter Währungshüter dürften den Leitzinssatz weiter bei vier Prozent belassen.

„Der Dollar bleibt unter Druck, da die Risikoabneigung der Anleger sich vor allem aus schlechten Daten aus den USA speist“, erklärt Steven Pearson, Chef-Devisenstratege bei der Royal Bank of Scotland in London. „Insgesamt werden die Daten das Bild einer schwächeren US-Konjunktur zeichnen.“ Er rechnet damit, dass der Euro in dieser Woche bis auf 1,4950 Dollar und damit knapp unter das Allzeithoch von 1,4967 Dollar vom November steigen wird. Der Euro hatte bereits mehrfach an der Rekordmarke gekratzt, sie aber nicht erreicht. Zum Wochenende wurde die europäische Einheitswährung bei 1,4819 Dollar gehandelt.

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