Devisen
Pfund leidet unter möglicher Zinssenkung

Der Euro hat am Dienstag seine jüngste Talfahrt zum britischen Pfund gestoppt. Die britische Währung wurde durch Äußerungen von Zentralbank-Chef Mervyn King belastet, nach denen die Inflation in Großbritannien voraussichtlich bald wieder fallen wird.

FRANKFURT. Die Währungshüter könnten die schwächelnde Wirtschaft dann durch eine Zinssenkung stützen. Am Nachmittag kostete der Euro mit 79,65 Pence 0,6 Prozent mehr als am Vortag.

Der Yen stieg zur Gemeinschaftswährung auf ein Zweijahres-Hoch bei 147,04 Yen. Auslöser war wie am Montag die Risikoaversion von Anlegern, die sich wegen der Krise im Finanzsektor aus Zins-Spekulationsgeschäften zurückzogen. Dazu müssen sie die Niedrigzinswährung Yen zurückkaufen.

Erneut schwach präsentierten sich Schwellenland-Währungen. Der koreanische Won war mit einem Minus von vier Prozent zu US-Dollar und Euro Tagesverlierer, die Währungen Brasiliens, Polens und Indiens gaben teilweise fast zwei Prozent ab.

Der Dollar gewann zum Euro 0,6 Prozent und wurde bei 1,4153 je Euro gehandelt. Zum Yen fiel die US-Währung 0,4 Prozent. Händler erwarten für die kommenden vier Wochen hohe Kursschwankungen des Dollars: An den Preisen für Dollar-Yen-Optionen gemessen dürften die Volatilität so hoch sein wie seit sechs Monaten nicht mehr.

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