Devisen
Starke US-Konjunktur stützt den Dollar

Für diese Woche rechnen Strategen mit einem weiteren Kursrückgang des Euros gegenüber dem Dollar. Auch Währungen von Schwellenländern wie Brasilien dürften zum Euro zulegen.

FRANKFURT. Viele Investoren achten laut Nick Bennenbroek, Leiter Devisenstrategie bei Wells Fargo, weniger auf die Zinsniveaus der einzelnen Länder, da diese sich sehr angenähert hätten. Statt dessen würden sie sich auf die wirtschaftliche Entwicklung konzentrieren.

In dieser Hinsicht schnitten die USA besser ab als andere Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Bennenbroek rechnet damit, dass die Euro-Dollar-Relation bis zum Jahresende auf 1,30 bis 1,35 Dollar je Euro sinkt. Der Anstieg auf knapp 1,45 Dollar vergangene Woche ist seiner Meinung nach der Höhepunkt für den Euro gewesen.

Am Freitag verlor die europäische Gemeinschaftswährung 1,2 Prozent auf 1,4174 Dollar je Euro. Damit gab sie die gesamten Kursgewinne der vergangenen Woche wieder ab und fiel leicht unter den Schlusskurs der Vorwoche. Grund waren Daten zum Arbeitsmarkt in den USA, die deutlich besser als erwartet ausfielen.

Auch Währungen von Schwellenländern wie Brasilien dürften zum Euro zulegen. Mindestens über die nächsten drei Monate werde der höhere Risikoappetit der Investoren diese Währungen nach oben treiben, sagte Devisenstratege Alan Ruskin von RBS.

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