Devisen
Yen leidet unter neuem Appetit auf Carry-Trades

Der neu geweckte Appetit der Investoren auf Carry-Trades hat am Mittwoch dem japanischen Yen Kurseinbußen gegenüber Euro und Dollar beschert. Attraktiv wurden die Zinsspekulationen zulasten von Niedrigzinswährungen wie dem Yen durch die Liquiditätsmaßnahmen der Federal Reserve Bank.

FRANKFURT.Der neu geweckte Appetit der Investoren auf Carry-Trades hat gestern dem japanischen Yen Kurseinbußen gegenüber Euro und Dollar beschert. Attraktiv wurden die Zinsspekulationen zulasten von Niedrigzinswährungen wie dem Yen durch die Liquiditätsmaßnahmen der Federal Reserve Bank, die mehreren Zentralbanken Dollar-Swap-Linien zur Verfügung stellte. Auch der Einstieg von Warren Buffett bei GoIdman Sachs sorgte für eine höhere Risikofreude der Anleger und damit verstärkte Carry-Trades. Zum Euro verlor der Yen auf 155,13 je Euro, zum Dollar verbilligte er sich auf 105,70 Yen.

Der Dollar notierte zum Euro etwas niedriger bei 1,4681 Dollar je Euro. US-Notenbankpräsident Ben Bernanke warnte in einer Rede vor dem Kongress vor gravierenden Risiken für die Finanzstabilität der USA. Die Kreditkrise wirke sich bereits negativ auf Konsumausgaben und Investitionen aus, erklärte er.

Kursverluste zum Euro musste auch die norwegische Krone einstecken. Hier hatte die Zentralbank die Leitzinsen unverändert bei 5,75 Prozent belassen und erklärt, sie sehe "deutliche Anzeichen", dass sich das Wirtschaftswachstum verlangsame. Die Krone notierte bei 8,2395 je Euro. Mit steigenden Rohstoffpreisen legten hingegen die "Rohstoffwährungen" australischer, neuseeländischer und kanadischer Dollar zu.

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