Devisenbericht
Euro legt zum Dollar weiter zu

Der Euro hat am Montag an den Devisenmärkten etwas fester tendiert. Bei seiner Erholung gegenüber dem Dollar scheiterte er allerdings mehrmals an der Marke von 1,43 Dollar. Das Jahreshoch bei 1,4303 Dollar erwies sich damit als wirksame Hürde für den weiteren Anstieg der Gemeinschaftswährung.

HB FRANKFURT. Zuletzt wurden pro Euro 1,4267 Dollar bezahlt. Auch das britische Pfund konnte zum Dollar weiter aufholen, was Händler mit den zuletzt stabilen Immobilienpreisen in Großbritannien begründeten.

Die Devisenstrategen von Goldman Sachs sehen den US-Dollar auch mittelfristig weiter unter Druck. Trotz einer Unterbewertung seien Kurse von 1,45 je Euro in Aussicht, da zyklische Risiken den Dollarkurs gegenüber den meisten Währungen weiter belasteten.

Unter Währungsstrategen gilt derzeit die norwegische Krone als Favorit: Nach dem Kursrutsch von elf Prozent seit Ende Juni 2008 sei Norwegens Währung stark unterbewertet, hieß es von der Citigroup. „Die Krone steht vor einer kräftigen Erholung“, erwartet Fondsmanager Peter Lucas von RBC Wealth Management auf Jersey. Auf Sicht von zwölf Monaten könne die Krone bis zu neun Prozent aufwerten. Steigende Rohstoffpreise und eine mögliche baldige Leitzinsanhebung werden dafür als Hauptgründe genannt.

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